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Reserve - TuS Rheinland Dremmen II   3:0

Lange Zeit standen sich diese beiden Teams im Wettkampf nicht mehr gegenüber, aber heute war es endlich wieder soweit. Die sich im Umbruch befindende Dremmener Mannschaft - trainiert von Pascal Gruner - gastierte ersatzgeschwächt beim aktuellen Spitzenreiter der OBC Reserve. Sascha Koob und Andreas Kaniecki entschlossen sich nicht viele Veränderungen in der Startaufstellung vorzunehmen, da Sie aus dem Vollen schöpfen konnten.

Die zweite Halbzeit begann sehr furios und man hatte das Gefühl, Dremmens Trainer hatte die richtigen Worte in der Kabine gefunden. Sie machten nun ordentlich Druck auf das BC Team. So kam es auch, dass ein langer Ball der Dremmener von der BC Abwehr ebenfalls lang geklärt wurde, woraus eine Torchance entstehen sollte. Ein Dremmener Verteidiger verschätzte sich und Joa Pedro Dias Dos Santos Amaro agierte so, wie man es von einem Vollblutstürmer erwartet und nutzte die Chance zum ersehnten 1:0 Führungstreffer. Der Drops war nun gelutscht. Der BC beflügelt durch die Führung spielte immer weiter und weiter nach vorne. Man merkte mit der Zeit, dass die Dremmener immer müder wurden. So war es dann eine Frage der Zeit bis das zweite Tor fiel. Dank eines starken Einsatzes von Jasminko Handanovic, der drei Mann auf sich zog und durch einen Hackentrick eine Kombination mit Daniel Hartmann einleitete, die im Strafraum durch ein Tor von Joshua Josef Gutschi ihr Ende fand. Das Spiel stand nun 2:0. Der BC machte weiter Druck auf das Tor der Dremmener, die Angriffe fanden aber immer am stark parierenden Keeper Mike Kyek ihr Ende. Durch einen Abpraller im Mittelfeld bekam Jasminko Handanovic den Ball an der Strafraumgrenze. Mit einer Finte al a Beckenbauer zog er graziös in den Strafraum hinein. Durch seine Reife und Cleverness schirmte er den Ball so gut ab, dass der Verteidiger der Dremmener keine andere Wahl hatte als „den alten Mann“ von den Beinen zu holen. Die Sache schien klar, es gab endlich beim vierten Anlauf den fälligen Elfmeter. Kapitän Marcel Brodermanns trat zum Punkt an und guckte sich den Keeper aus. Mit seiner linken Klebe schob er gekonnt ein, so wie einst sein Vater Werner. Es stand 3:0. Die Zuschauer forderten weiter, man solle etwas für das Torverhältnis tun, aber die Chancen endeten immer bei dem stark spielenden Gäste Keeper.

Das Spiel endete schließlich mit 3:0. Dremmen war im ganzen Spiel chancenlos, dennoch sei zu erwähnen, dass es bis auf eine Ausnahme eine sehr faire Partie war und sich die Gäste als faire Verlierer präsentierten. Dank einer grandiosen Mannschaftsleistung festigte Mann den ersten Tabellenplatz und die Herbstmeisterschaft ist zum Greifen nahe. Nun muss man im nächsten und letzten Heimspiel gegen Kempen nochmal alle Kräfte mobilisieren.

Euer Battlecat