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Das war nach langem wieder mal eine klasse Leistung

Bei besten äußerlichen Bedingungen reiste am Samstag, den 01.10.2016 die C-Jugend des SV Rot Weiß Braunsrath in Oberbruch an. Um punkt 16.30 Uhr pfiff der hervorragende Schiedsrichter Alexander Winkens das Spiel an und schon nach wenigen Minuten konnte das Fußballerauge erkennen, dass sich hier zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber standen. Die Partie wogte hin und her und es gab Chancen hüben wie drüben. In der 10. Minute war es dann Robin Ademmer, der allein auf dem Weg zum gegnerischen Tor war und der im 16-er nur noch durch ein Foul zu bremsen war. Den fälligen Elfmeter konnte Jordan Reichinger leider nicht verwandeln, aber wer jetzt dachte, jetzt fallen alle über den Schützen her, der sah sich getäuscht – alle sprachen ihm Mut zu und das gesamte Team stellte sich wie ein Mann hinter ihn. Das gleiche in der 28. Minute, als Alex Röder einen Ball unglücklich passieren ließ. Wieder kein Ton und nur eines – der Appell: „Leute kommt, dass schaffen wir noch“. Und so kam es dann auch. Nach einem tollen Pass von Kaan Yürek lief Robin Ademmer wieder allen auf und davon und traf zum 1:1 Ausgleich. So konnte Helmut Frenken in der Pause der Mannschaft nicht nur eine prima Leistung sondern eine grandiose Teameinstellung bescheinigen.

In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel. Hohe Laufarbeit auf beiden Seiten und immer wieder Torgelegenheiten, von denen der Gast die in der 48. Minute zur 2:1 Führung nutzte. Aber wieder kam der OBC grandios zurück und wieder war es Robin Ademmer, der einen tollen Pass von Jordan Reichinger aufnahm und zum 2:2 versenkte. Weitere gute Chancen von Robin Ademmer und Maxim Hanschu konnten nicht in Tore umgemünzt werden. In der letzten Minute wurde es dann noch einmal eng. Ein Abwehrfehler brachte den Gast in Ballbesitz und der Stürmer schloß aus spitzem Winkel ab. Zunächst rettete der Pfosten, dann beim Nachschuß Alex Röder mit einer Glanzreaktion und zuletzt das Pech der Gäste den OBC vor einer Niederlage. Fazit: Tolle Leistung beider Teams – gerechtes Remis und ein Wladimir Turulev, wie ihn sein Trainer noch nie erlebt hat – TOP.